Galerie Elbchaussee

Farbspuren

Malerei

Inken Rave-Lohmann

Die Ausstellung läuft
vom 18. Februar bis zum 13. März 2010.

Öffnungszeiten
während der laufenden Ausstellung
Mittwoch bis Freitag 16-20 Uhr
Samstag 14-18 Uhr
oder nach Vereinbarung
Telefon 0171 34 72 536
E-Mail office@galerie-elbchaussee.de

Inken Rave-Lohmann FARBSPUREN Februar 2010

"Farbspuren" in der Galerie Elbchaussee
Neue Arbeiten der Hamburger Malerin Inken Rave-Lohmann

Die Ausstellung "Farbspuren" in der Hamburger Galerie Elbchaussee präsentiert neue Werke der Malerin Inken Rave-Lohmann. Mit diesen Arbeiten setzt die Künstlerin den Zyklus "Raumbestand" ihrer viel beachteten Werkschau "Hafenspuren" in der Galerie Elbchaussee aus dem Jahr 2008 fort.

Teil I: Hafenatmosphäre

Die Ausstellung "Farbspuren" zeigt zwei Aspekte in der Kunst von Inken Rave-Lohmann. Der erste Teil befasst sich mit Hafenmotiven. Ausgangspunkt sind eigene Fotografien und Skizzen vom Hamburger Hafen, die die Künstlerin als frei interpretierte Malerei auf die Leinwand bringt. Es sind weniger die klar erkennbaren Motive als vielmehr atmosphärische Eindrücke, Erlebnisse, Gerüche und Geräusche, mit denen sie Erlebtes bildhaft zum Ausdruck bringt. Mittels verschiedenster Materialien trägt sie in schnell entschlossenen Zügen Schicht um Schicht auf die Leinwand auf. Bilder mit reliefartigen Oberflächen lassen neue Räume im Raum entstehen.

Teil II: Landschaften

Landschaftsbilder - im weitesten Sinne - bestimmen den zweiten Teil der Ausstellung. Hier manifestiert sich die Vorliebe der Künstlerin für das Zeichnen. Die Motive resultieren aus ihren Gedanken und Gefühlen. Sie sind vielmehr "geschrieben" als gemalt. Anfänglich nicht gesteuertes Arbeiten wird durch das Zeichnen und Schreiben mit Stift immer wieder gebremst. Dadurch gelangen die Bilder zur Abstraktion. Die Bewegung, das eruptive Auftragen und Überarbeiten wie auch der Gedankengang der Künstlerin während des Schaffensaktes nehmen auf die Motive Einfluss. "Die ganze Tätigkeit in meiner Malerei, das Tun selbst, also nicht die Idee, sondern die Ausführung, hat etwas mit Bewegung zu tun. Ich 'ertappe' mich dabei, dass ich den Pinsel wie eine Bürste führe, dass ich mit Nägeln und Holzspießen kratze", sagt Inken Rave-Lohmann. Die Komposition wird immer wieder verändert, beruhigt, neue Spannung erzeugt. Ihr Verständnis von Kunst steht ganz im Zeichen der Maxime von Edgar Degas: "Nichts in der Kunst darf wie Zufall aussehen - nicht einmal die Bewegung."

Inken Rave-Lohmann ist eine Schülerin von Lothar Walter, dem Hamburger Maler, Grafiker, Illustrator und Dozenten an der renommierten Hamburger Kunstschule Alsterdamm. Zuletzt stellte die Künstlerin 2008 ihre Arbeiten unter dem Titel "Hafenspuren" in der Hamburger Galerie Elbchaussee aus. 2007 zeigte sie im Kunstturm Lippstadt eine Werkschau mit dem Titel "Raumbestand 2007". Sie war die konsequente Fortsetzung ihrer Arbeiten aus den Jahren 2005/06, die sie damals erstmals unter dem Titel "Raumbestand" in der Hamburger Villa "PrivArt - Raum für Kunst" vorstellte. Weitere Informationen unter www.inken-rave.de.

Die Ausstellung läuft bis zum 13. März 2010. Öffnungszeiten Mi.-Fr. 16-20 Uhr, Sa. 14-18 Uhr oder nach Vereinbarung, Tel. 0171 34 72 536.

Text-Copyright: Katrin Speer, speer public relations, www.speer-pr.de